Julias Schlaf (reloaded)

Hinfällige Tage. Eine Botschaft, verspätet. Die Wolken, unzustellbar. Magnolien waren verfrüht. Das Wasser noch leer. Liebe und Sand in den Augen.

Kalender-Lerchen fallen aus der Zeit. Julias Lerche. Müht sich, in Nächten. Versiegelter Frühling.

Die Nachricht verfällt. Lockt, verweht. Briefe, in Sonnenschirmen aufgehalten. Verblassen in der Hand im Schoß.

Wir warten auf Stille. Auf die Reise nach Jerusalem. Auf den, der das Fürchten gelernt hat. Romeo. Wacht auf. Aus Julias Schlaf. Drückt 30 Silberlinge in die Klauen der Lerche.

Züngelnde Worte, träufelnde. Im Ohr zu Stein. In den Augen sinkend. Streunen durchs Herz. Die Lerche hat abgedankt.


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Achim Spengler
Achim Spengler

In love with literature, photography, philosophy and history.

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4 Kommentare

  1. Ich danke dir. Ich habe gestern Abend „Shakespeare in Love“ gesehen, zum gefühlt 100sten Mal. Da kommen mir solche tragischen Schnipsel in den Kopf 🙂

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