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Die Sprache der Verblendung

Populistische Rhetorik entzieht sich Moral und Analyse: Warum Kritik oft ins Leere läuft – und wie gefährlich die Suggestivkraft bedeutungsloser Sprache geworden ist.
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Populistische Rhetorik entzieht sich Moral und Analyse: Warum Kritik oft ins Leere läuft – und wie gefährlich die Suggestivkraft bedeutungsloser Sprache geworden ist.
WeiterlesenDas ABC der politischen Diktatur
Folgender Text ist eine Übersetzung eines auf der Webseite von Foreign Affairs erschienenen Artikels. Hier der Link zum Originaltext: Die Lesezeit ist ca. 10 Minuten. Der Autor zeigt den Rahmen auf, in dem sich eine verantwortliche amerikanische Außenpolitik bewegen…

Blut folgt auf Blut. Das ist der Preis, den zu zahlen hat, wer sich dem Antrieb zum Frieden in den letzten ca. 75 Jahren verweigerte. Die Geschichte der Gewalt scheint des Blutzolls zu bedürfen, damit das Mitgefühl, diese instabile Gefühlsregung,…

Im Ukraine Krieg ist das Denkbare in der undankbaren Position, im Undenkbaren zu stecken, wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Ähnlich der Aufdeckung der kleineren Matroschka Puppen in den größeren. Wir sind also längst beim Murphy Gesetz angekommen: „Wenn es…

Die Museen, die Galerien, die Theater, die Musikfestivals, die Konzerte und die literarischen Vorlesungen, vielleicht sind diese und andere kulturelle Bildungseinrichtungen der Grund, weshalb wir nicht alle als Zombies gesellschaftlicher und kultureller Verrohung enden. Vielleicht sind diese Stätten der Kreativität…

Richard Rorty vertraute der Erziehbarkeit des Menschen zur Empathie. Wem solche Bildung und Ausbildung nicht vergönnt ist, den nennt Rorty nicht „böse“, sondern wir „sollten mit ihnen umgehen, wie mit Benachteiligten.“ Das gilt auch für sadistische „ethnische Säuberer“. Oder für…

Der Tidenhub der Gefühle ist enorm. Jeder mache sich dazu ein eigenes Bild. Gefühle mäandern zwischen Furcht und Hoffnung, Krieg und Frieden, Liebe und Hass. Kann man noch zu sich selbst kommen oder fühlt man sich wie Schilf im Wind?…

„Hoffnungslosigkeit ist die vorweggenommene Niederlage.“K. Jaspers Die Not gebäre die Hoffnung. Daran mag etwas sein. Not gebärt andererseits nichts außer weiterer Not, wenn wir den Blick hin zur Ukraine richten. Hoffnung hat ihre fristige Daseinsberechtigung nur als Produkt einer Idee…

Diese schrecklichen Zeiten, die aus egoistischen Gründen so schrecklich für uns sind. Da der Jemen, Somalia, Eritrea und Äthiopien, verhungernde Kinder, vergewaltigte Frauen, Mordbrennerei, Kindersoldaten und aufgeputschte marodierende Banden unser mitteleuropäisches Herz und unseren Verstand augenscheinlich nicht erreicht. Aus Gründen,…

Ich war 7 oder 8 Jahre alt, als ich in der Grundschule an den Begriff des Krieges und insbesondere an die Desaster der beiden Weltkriege behutsam herangeführt wurde. Als Zehnjähriger 1964 bekam ich im Fernsehen zum ersten Mal Bilder von…

Im Folgenden die Zusammenfassung der wichtigsten Gedanken des amerikanischen Historikers Timothy Snyder aus seinem Buch Der Weg in die Unfreiheit . Ich beschränke mich dabei auf seine Darstellung der russischen Verhältnisse nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Machteintritt Wladmir…