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Fire and Ice (1920) , by Robert Frost
Some say the world will end in fire,
Some say in ice.
From what I’ve tasted of desire
I hold with those who favor fire.
But if it had to perish twice,
I think I know enough of hate
To say that for destruction ice
Is also great
And would suffice.
Feuer und Eis
So mancher sagt, die Welt vergeht in Feuer,
so mancher sagt, in Eis.
Nach dem, was ich von Lust gekostet,
halt ich’s mit denen, die das Feuer vorziehn.
Doch müsst sie zweimal untergehn,
kenn ich den Hass wohl gut genug,
zu wissen, dass für die Zerstörung Eis
auch bestens ist
und sicher reicht.
„Fire and Ice“ ist eins der berühmteren Gedichte von Robert Frost, welches 1920 veröffentlicht wurde. Es behandelt auf kurze und prägnante Weise die Themen der menschlichen Leidenschaften und der Selbstzerstörung. Das Gedicht besteht aus nur neun Zeilen und verwendet das literarische Mittel der Dichotomie, um die zerstörerischen Kräfte von „Feuer“ und „Eis“ zu erkunden, die metaphorisch für emotionale Exzesse wie Begierde, Leidenschaft und Hass stehen.
Frost beginnt das Gedicht mit einer persönlichen Reflektion darüber, wie die Welt enden könnte, basierend auf seiner eigenen Erfahrung, dass Feuer (Begierde) zerstörerisch sein kann. Er räumt jedoch ein, dass auch Eis (Hass) mächtig genug ist, um katastrophale Folgen zu haben. Das Gedicht schließt mit der Zeile, dass auch Eis für Zerstörung ausreichend ist.
„Fire and Ice“ wird oft als eine Reflexion über die menschlichen Emotionen und ihre potenziell selbstzerstörerische Natur interpretiert. Das Gedicht ist auch bemerkenswert für seine straffe Form und seine effektive Nutzung von Bildern und Klang. Es ist ein gutes Beispiel für Frosts Fähigkeit, komplexe Themen in einfacher Sprache und kompakter Form zu behandeln.
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Könnte es sich bei dem Übersetzer um Lars Vollert handeln? (Promises to keep, Poems Gedichte, R.Frost)
http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/meilen-zu-gehen-193881-p2.html
Liebe Grüße,
Stefanie
Habe mir heute noch den Gedichtband „Robert Frost: Promises to Keeper; Poems-Gedichte“ gekauft. Uebersetzung: Lars Vollert. Und tatsächlich, die Übersetzung des Gedichtes ist von ihm 🙂
Vielen Dank für den Hinweis.
Liebe Grüße
Achim
Das englische Gedicht finde ich wirklich brilliant. Ehrlich gesagt habe ich vor Begeisterung laut gelacht, als ich den letzten Satz ‚it would suffice‘ mit dem Reim auf ‚ice‘ gelesen habe. Einfach spitze.
Das englische Gedicht hat für mich etwas Spielerisches an sich. Es ist ein Spiel mit Worten. Die deutsche Übersetzung wirkt auf mich viel ernster.
Das Gedicht ist gelungen, wiewohl es nicht optimistisch scheint. Ein Spiel ist es gewiss nicht.
Optimistisch klingt es wirklich nicht. Es spricht von einer Alternative, die keine ist.
Gruß
Achim
Schönes Gedicht! Ich habe mir vor einiger Zeit mal ein „Tribute“ an Robert Frost erlaubt: https://alienaid.wordpress.com/2015/11/30/tribute-to-robert-frost/ 😉
Ich weiß, ich habe darauf eine kleine Sentenz, in Frost’scher Manier, erwidert. Dein Blog ist interessant. Im.Auge.behalten.