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Notate 31 – Identität

Wieder einmal waren die letzten Tage durch die Auseinandersetzung mit einem Thema geprägt, das ich in der Vergangenheit wenn, dann nur sporadisch im Fokus eines irgendgearteten Interesses hatte. Wenn mich jemand nach dem tiefsten Grund meiner Identität als Mensch und…

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Notate 30

Gibt es etwas schöneres als Richard Rortys Vergleich des Inspirationswertes großer Werke mit romantischer Liebe? Wenn ein Werk inspirierend wirken will, muss es alles, woran man zu wissen glaubte, in einen gänzlich neuen Zusammenhang stellen. Das Werk darf sich nicht…

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Notate 29

Empörung grassiert. Oft heuchlerische Empörung, die andere, gleichartige oder gewichtigere Anlässe zu ihrer Existenz unterschlägt. Anlässe, zu denen sich Empörung äußert, anstelle anderer Regungen, die in der Lage wären, Potentiale abzurufen, die für den qualitativen Sprung des Denkens zum Handeln…

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Notate 28

Erick Heckel- Frühling in Flandern

Der Materialismus in der Philosophie beruht auf der Annahme, dass die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen stofflich verursacht sind. Von Natur ist kein Mensch gut oder böse. Er ist eine bewegliche, leistungsfähige Maschine , < l´homme machine > , wie La…

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Notate 26

Witzbolde behaupten gerne, dass den Engländern jeder spirituelle Instinkt abgehe und sie das Cricketspiel erfunden haben, um wenigstens auf diesem Weg eine Ahnung  davon zu haben,  wie sich die Ewigkeit anfühlt. * Wenn es Gott nicht gibt, dann haben die…

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Notate 25

Gratismut nennt Enzensberger ein Verhalten, das couragiert tut, in der Öffentlichkeit aber nicht anzutreffen ist, weil es ihm an Zivilcourage gebricht. Gutes gedacht, das Handeln aufgeschoben. Noch ist ja alles nicht so schlimm. Die Diskrepanz zwischen Werten und Handeln ist…

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Notate 24 – Trauer

Ich glaube nicht, dass Trauer vorübergeht wie Regen vor einem Sonnentag. Ich denke, dass ihre Erwähnung einmal vorübergehen wird, das Sprechen über sie.  Trauer in Bernstein verpuppt, vielleicht das, aber mit dem Unterschied, dass es ein für Blicke undurchdringliches Bernstein…

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Notate 22

Dublin_Town_Centre

Das Alter ist ein Kokon, in dem ich mich einniste. Man kann das leicht verwechseln mit einem  zunehmend notorischen Individualismus. Es ist das Gegenteil davon. Es ist die zunehmende Angst, nicht mehr gebraucht zu sein. Übersehen zu werden. Ein Spiel…

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