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Notate 42

Hunde in der Nachbarschaft. Ihr klagendes Aufheulen, wenn sich die Martinshörner nähern oder die Sirenen proben. Ihr Heulen drückt etwas aus, was ich nicht anders als melancholischen Fatalismus bezeichnen kann. Ich könnte es auch anders bezeichnen. Es ist wenig überraschend,…

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Notate 40

Träume aufschreiben, wenigstens die erinnerten Fetzen, aber unmöglich, in der Phase des Traums selbst, wenn ich beginne (bei vermeintlich klarem Bewusstsein) ihn zu notieren. Seine Dramaturgie, seine inhaltliche Essenz. Erst dann erkenne ich, dass der Traum mich zweifach betrog. Seine…

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Notate 37

Ich denke ich bin ein Bildungsphilister im Sinne Nietzsches. Jemand, der im Grunde weiß, was er soll und es schafft, dass dieses Wissen keine Auswirkungen auf sein Handeln hat. Sich selbst verlieren in der Lektüre, das ist ein Drittel Wahrheit.…

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Freiheit

Schön, wieder einmal im Café des Vertrauens zu sitzen, mit gehörigem Abstand zu den Nebentischen. Ein laues Lüftchen liefert keinen Vorgeschmack auf die heißen Monate die vor uns liegen. In diesem Maien liegt Weltumarmung in Reichweite. Den Schimmel der Vernunft…

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Notate 35

Mit dem Fingerabdruck der Schlaflosigkeit unter den Augen denke ich, dass viele die Nessel der Gefahr in eine Blume der Sicherheit umdeuten. Das Ende ist wichtig in allen Dingen. Vielleicht sind unsere Urteile über die Krise am Ende nur Makulatur.…

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