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Achim Spengler

Achim Spengler

Hier finden Sie Beiträge zur britischen und amerikanischen Literatur, zur Geschichte Großbritanniens und Irland. Auch Betrachtungen zur Philosophie kommen nicht zu kurz. Sie können mich aber auch zu Reisen nach Irland, England, Wales und Schottland begleiten.

Richard Rorty

"Richard Rorty"

„Unsere unverbrüchliche Einzigartigkeit besteht in unserem poetischen Vermögen, einzigartige und dunkle Dinge zu sagen, nicht in unserem Vermögen, gewisse Trivialitäten nur zu uns selbst sagen zu können.“ (Richard Rorty) Ein schöner Satz, Richard Rorty! Ihn hätte ich früher lesen müssen,…

Notate 48

Glück ist simpel, da der Begriff oder das Wort nichts beschreibt oder beschreiben kann, was in uns liegt oder einer theoretischen, fixen Bedeutung zugeführt werden könnte. Es ist etwas Äußeres, an dessen sinnlich oder geistig wechselhaften Qualitäten sich Inneres adaptiert.…

Der Stein und das Meer erzählen

Ich lechze nach den großen Narrativen. Nach Märchen. Mein Sinn steht nach dem Gewicht von Bibeln und den sonstigen Konvoluten des schönen, grausamen Scheins. Die Wahrheit, falls es sie gibt, darf mich betrügen. Sie darf das „Als ob“ und ihre…

Das Buch der lächerlichen Liebe

Es gab mir jemand einen Rat. In Anbetracht meines vorgerückten Alters sei das Schreiben von Liebesgedichten wie geträufeltes Wasser auf die Mühlen der abnehmenden Leidenschaft, eine inwendig gekehrte Tat, versehen mit einem Hauch von Verzweiflung. Es sei das Aufscheinen der…

Letzte Sätze 26 – Leïla Slimani – All das zu verlieren

Leila_Slimani

Ich erlaube mir, die letzten Sätze von Romanen vorzustellen. Aus allen Epochen seit Anbeginn dieser modernen Erzählform. Romane, die meinen Literaturgeschmack prägten und prägen. Glückliche Romanenden, melancholische Enden, kontrafaktische Enden, bornierte Enden, fahrlässige Enden, Endzeiten, apokalyptische Enden, enträtselnde Enden und immer…

Richard Rorty und die Menschenrechte

Richard_Rorty

Richard Rorty vertraute der Erziehbarkeit des Menschen zur Empathie. Wem solche Bildung und Ausbildung nicht vergönnt ist, den nennt Rorty nicht „böse“, sondern wir „sollten mit ihnen umgehen, wie mit Benachteiligten.“ Das gilt auch für sadistische „ethnische Säuberer“. Oder für…

Das Böse

Das Böse wird im Krieg lediglich fortgesetzt. Es keimt dort nicht ursachlos auf. Es ist lächerlich zu behaupten, es fände in Kriegen allein seine Domäne und unser Entsetzen darüber sei insofern gerechtfertigter und die Moralität, welche in der Verdammung des…