Mischief of the Virus


Mutwille? Sage der Farbe,
die mit dem Porzellan zusammen-brennt,
sie sei diesem ein Äußeres, sie lachte dich aus.
Mutwille ist die aufblitzende Paarung mit Gefahr, dann erloschen.
Natur hat keinen Begriff von Gefahr.
Natur von Natur zu trennen wäre ein Lachen,
das an Lippen verstummt, eine vertane Chance.
Ein Virus ist diese Farbe nicht.
Oder das Porzellan. Es ist die kristalline
Chance, die Vase, das gelungene Lachen,
die ihm nicht bewusste jouissance an dem, was es tut.
Ein Unheil? Aus welcher Perspektive?
So geht ein Anfang und ein Ende,
das in den Anfang fällt.
Ein Kreis, unserem Wimmern Feind.
Ein Störenfried? Welchen Frieden stört es?
Es ist der Pflock, der unseren Unfrieden
tiefer ins Herz treibt.
Es scheitert nicht. Sein Rückzug ist kein
Scheitern, seine Verwandlung ist es nicht.
Es ist, so müssen wir es denken,
ein Nichts in den Gesetzen irgendeines Sinns.
Frieden im Krieg, Krieg im Frieden.

 

 

Kategorien:Allgemein, Lyrik, PoetrySchlagwörter:,

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