Genug


Genug.

Es ist spät,
zu spät darf niemand sein.
Das Sentiment, es welkt,
Geduld scheint aufgeopfert
die Ränke pflanzen
sich nicht fort.

Das Recht macht keinen sehend,
wenn man es blind mißbraucht.
Ich habe es gebrochen,
so mach es wieder heil.

Ich schenke dir Uhren
bis die Zeit gelingt,
und Zeit sich nicht mehr auffrißt
nur mit Zeit.

Ein Lächeln, was verklärt,
dann närrisch grinst.

Ich bin kein Stab,
der hier zu brechen wäre,
die Wunden die ich riß,
sie heilen,
den Balsam, den ich strich,
verreibe.

Es ist so spät,
und spät darf niemand sein.

(© Achim Spengler)

Kategorien:Allgemein, Lyrik

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