Hitze

Die Musik,
die vor der Hitze sich
in seichteste Kadenzen flüchtet,
ihr Ton am Pranger schaler Töne,
ihr Trommelwirbel wirbellos im Taumel.
Sie klingt schon nach Verklingen
und nach Bedauern,
dass sie umsonst
der Lust sich hingegeben,
dem Ohr sich zu verdingen.

 

 

 

 

 

Eine Antwort auf „Hitze

  1. Lieber Achim,
    Ich finde es schwer, Lyrik zu kommentieren. Es ist so subjektiv. Gestern Abend fand ich zu meiner Freude Dein jüngstes Poem. Ja, die Trockenheit ist schlimm. Hier bei uns zogen die ganze letzte Woche Regenwolken um uns herum. Sie schenkten dem Durstwald keinen einzigen Tropfen Wasser. Ich bin ein Sonnenkind, doch für meinen Wald bettele ich Tag und Nacht um langen und ergiebigen Landregen. Ich zelebriere Gewitterrituale und zu Deinem Gedicht kam mir sofort Musik in den Sinn. Wilhelm Tell, Rossinis Gewitterouvertüre…
    Ich liebe sie sehr.
    Dazu rauschten mir Bilder in den Kopf. Gedichte können so viel, viel mehr sein als ihre Worte. Eine Art Regen.
    In diesem Sinn wünsche ich Dir Abkühlung und frischen Regen und allen Durstarealen im Land, besonders im Osten, wo es viel zu trocken ist.
    Sei lieb gegrüßt und bedankt von der regensehnsüchtigen Amélie

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