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Sedimente der Kindheit


Der Wasserläufer,
der vom Jungen  das gebeugte Gesicht sieht
und die nestelnden  Hände der Libellen auf dem Rücken des Teiches.

Die Hand des Jungen
passt ohne Umstände hinein in den ererbten
Fittich eines wehenden Blattes.

Der kleine Kopf,
der aus der Welt ein Puppenhaus schneidet,
vier hölzerne Wände, heil und absonderlich,
die sich neigen, zu sich selbst hin,
ohne ein Draußen.

Am Abend dann
der eingebrachte und gedroschene  Sinn,
absichtslos am Saum der Tage,

fraglos, ein Regen ohne Kalkül,
dann die Hitze, der Glast,
unerträglich und ohne Not.

© Achim Spengler

 

Monet Wasserlilien

Monet Wasserlilien

 

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Kategorien:Allgemein, Lyrik

2 Kommentare

  1. Pond skaters and dragonflies on a summer’s day are a mesmerising sight, Achim. 🙂 🙂

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