In eigener Sache – Blogroll

Liebe Blog-Freunde, ich habe nach Jahren wieder einmal meine Blogroll frühjahrs-geputzt. Ihr könnt sie auf der Startseite im Menü unterhalb des Titelbildes auswählen, oder wenn  ihr auf den Seiten ganz nach unten scrollt. Die damalige Beschränkung auf 50 sichtbare Blog-Links ist inzwischen aufgehoben. Meine Blogroll umfasst jetzt über 60 befreundete Blogs. Einige Blogs gibt es… Weiterlesen

Notate 22

Das Alter ist ein Kokon, in dem ich mich einniste. Man kann das leicht verwechseln mit einem  zunehmend notorischen Individualismus. Es ist das Gegenteil davon. Es ist die zunehmende Angst, nicht mehr gebraucht zu sein. Übersehen zu werden. Ein Spiel wie in der Kindheit. Die Augen verschließen und glauben, dass die anderen mich nicht mehr… Weiterlesen

Notate 21

Diese Diktatur der Lebensfreude, die hinter jeder Migräneattacke das glockenhelle Zirpen provencalischer Zikaden wahrnimmt. * Das gefällt mir. Churchill „mobilized the english language and sent it into battle.“ (quote by Edward R Murrow). * Glück ist, wenn überhaupt, erfahrbar in einem perpetuierenden Zustand der Stille. Damit ist nicht die andere-Seite-der-Medaille-Stille gemeint. Sie wäre etwas, was… Weiterlesen

Philip Roth – Zum Gedenken

Der amerikanische Schriftsteller Philip Roth ist tot – der Morgen kompakt Mit dieser Schlagzeile machte heute Morgen die NZZ in meinem Newsreader auf. Ich unterstelle einfach mal eine gewisse Gedankenlosigkeit des diensthabenden Redakteurs. Es ist sehr einfach. Über Geschmacksurteile lässt sich streiten. Wenn es jedoch um legitimierende Qualitätsurteile geht, muss sichergestellt sein, dass sich solches Urteil … Weiterlesen

Loving benches – Warum ich Bänke liebe

“Life stand still here”; Mrs. Ramsay making of the moment something permanent (as in another sphere Lily herself tried to make of the moment something permanent)— this was of the nature of a revelation. In the midst of chaos there was shape; this eternal passing and flowing (she looked at the clouds going and the… Weiterlesen

Notate 20

Bescheidenes Wetter. Drinnen ein Licht angemacht. Es gibt ein Leben des Sporadischen. Eins, in dem ich Strandgut sammele. Soll heißen, dass es die Ereignisse sind, die mich aufsammeln. Ich habe darauf keinen Einfluß, es kommt mir zu. Zupacken oder Loslassen. Der eigenen Schreibe eine andere Richtung geben. Nicht sicher, was das bedeuten könnte. Grammatik anders… Weiterlesen

Lautstumm

Verstummen kommt nach jedem gut  gemeinten Laut. Ein gutes Wort, das sich die bösen Wörter einverleibt. Ein Schrei, der dem Schweigen salutiert. Nach deiner liebsten Überzeugung bin ich ein Bettelmann der guten Worte und der Edelmann der bösen. Wenn wir das Sentiment vermessen, wird es zu Stein, wo davor  ein jubilierendes Versprechen war. Wenn ich… Weiterlesen