„Ich will zum Waldhang gehen und ohne Verkleidung und nackt sein“ – Annäherung an Edward Hopper


Hinweis:  Das Zitat in der Titelzeile dieses Beitrags stammt aus dem Gedicht „Song of myself“ aus Walt Whitman’s „Leaves of Gras“,  in der deutschen Übersetzung von Jürgen Brôcan.

The American Frontier, das Grenzgebiet. Die durch diesen Begriff konturierte Grenze zur unerschlossenen amerikanischen Wildnis lag im 18. und 19. Jahrhundert noch nahe an der Küste des Atlantik, in den heutigen New England Staaten. Die europäischen Siedler, die puritanischen und die weltoffeneren, die Gewissensvertriebenen und die in Handelsgesellschaften Organisierten, sie alle stürmten bewaffnet mit der Hoffnung auf ein besseres und freieres Leben in die Neue Welt. Aus dem Bodensatz dieser Hoffnung, aus dem Pioniergeist und den ökonomischen Kalkülen, erwuchsen in späteren Zeitläuften die Brückenköpfe und Vorhuten des American Dreams, die Landnahme Amerikas und die Landnahme des amerikanischen Individualismus, dem alles gelingen kann. Hoppers Abbilder in die Wildnis gesetzter Holzhäuser an den nordöstlichen Küstenstreifen scheinen der Erinnerung an diese Zeit geschuldet zu sein. Sie bilden das motivische Rückgrat seiner Kunst, seine elegische Reminiszenz an eine Zeit, die längst vorüber ist. Sie markieren die Frage, was hinter den raumzeitlichen Dimensionen von Einsamkeit wohl lauern mag. Freiheit, Niedergang und Tod gar, Behausung? Fortschritt, auch im persönlichen Vollzug von Kreativität und Erfindungsreichtum? Abseits der Urbanität?

Edward Hopper - October on Cape Cod

Edward Hopper – October on Cape Cod

Edward Hopper - Dauphinee House

Edward Hopper – Dauphinee House

 

Edward Hopper - Road and Rocks

Edward Hopper – Road and Rocks

 

Edward Hopper - Self Portrait

Edward Hopper – Self Portrait

 

Edward Hopper - Moneghan Lighthouse

Edward Hopper – Moneghan Lighthouse

 

Edward Hopper - East Wind over Weehawken

Edward Hopper – East Wind over Weehawken

 

Edward Hopper - Corn-Hill

Edward Hopper – Corn-Hill

Hoppers Bilder der Unbehaustheit präsentieren menschenleere Häusergerippe an den Saumrändern des großen Aufbruchs, der jetzt Geschichte ist. Er offeriert uns solitäre Außenposten, einer  Wildnis zugewandt, die bereits urbar gemacht worden ist. Er lässt sie als Ruinen der stampfenden, westwärts gerichteten Bewegung zurück.  Vielleicht sah er in ihnen das Antidot zur grellen, marktschreierischen Rasanz und zum Tempo amerikanischer Städte und den Eisenkarawanen auf den Highways und den Railroads. Viele seiner  Bilder leben und wirken fassbar durch die Abwesenheit jener bloß mitgedachten Motive.  Grandiose Bildkompositionen, die nur gelingen können durch Vermeidung ihres Gegenparts. In den prosperierenden, ostamerikanischen Metropolen nämlich sah er nichts, nur in  wenigen Ausnahmen, was er hätte „ablichten“ wollen. Wie weggeduckt in den Dünen hält Hopper Ausschau aufs Meer, auf die verrätselten Enklaven der Leuchttürme und Hütten und Häuser und den Signalen ihrer Vereinzelung. Gerade so, als stünde er als Chronist der Vergangenheit an der neuenglischen Küste, wartend auf das Hereinbrechen der Landnahme durch englische und holländische Siedler. Diese aber bricht nicht herein, weil sie bereits vollendet ist. Keine Landnahme mehr, nur die stille Nachhut dessen, was da einmal war:  Weite, Ausblick, die Stille und das Wirken der Natur, die sich angesichts der Kraft ihrer Dimension keinen Kopf macht über das, was da an Land schwemmte, die Häuser bewohnte und die Eisenbahnstrecken befuhr. Die Frontier ist längst nach Westen verschoben und im Pazifik gestrandet. Was zurückbleibt sind die Relikte und der Korpus einer vergangenen Zeit. Hinterlassenschaften eines archaischen Reichtums viktorianischer Lebenswelten, bevor die Moderne sie verrosten ließ.

 

Edward Hopper - House by the Railroad

Edward Hopper – House by the Railroad

 

Edward Hopper - Railroad Sunset

Edward Hopper – Railroad Sunset

 

Edward Hopper - City Roofs

Edward Hopper – City Roofs

 

The Leeshore Edward Hopper

 

Da sind diese großzügigen, flächigen, farbenfrohen Kompositionen von Motiven einer verwaschenen Wirklichkeit, an deren Ort man nicht mehr zurückkehren kann. Etwas Mythisches überdauert in diesen Bildern, etwas aus Ort und Zeit Geworfenes. Das Trennende, welches den Handschlag zur Verbrüderung mit der Wirklichkeit, als der stofflichen Voraussetzung seiner Malerei, auf immer verweigert. Hermetik. Der moderne Mensch als Solitär, von anderen weggewendet. Sprachlosigkeit in den Gesten und Haltungen. Es sind Bilder, die vor Augen führen,  was letztlich bleibt: Entfremdung. Ein verdichteter, gefrorener Blick auf das „Stilleben“ innerer Erfahrung, die nirgendwo zur Sprache kommt.  Blicke auf existentielle Leerstellen und die Seelenlosigkeit in menschlichen Beziehungen und Bezügen.  Der Mensch als „Nighthawk“, nicht gemeinschaftsfähig oder gar gesellschaftsfähig. Misfits. Die Seelenlosigkeit leuchtet aus den Interieurs der abgebildeten Personen auf. Sie leuchtet auch im Exterieur der Kulissen auf, in die die Menschen hineingestellt sind:  Aus Hotelzimmern, Zugabteilen, Veranden, Betten und Liegestühlen, Häusertreppen und Portalen, Diners und überdachten Hauseingängen. All dies sind Metaphern einer Einsamkeit, die aus Zweisamkeit erwächst.

Edward Hopper-Room in New York

Edward Hopper-Room in New York

 

Edward Hopper - Morning Sun

Edward Hopper – Morning Sun

 

Edward Hopper - Excursion into philosophy

Edward Hopper – Excursion into philosophy

Das Hier und Jetzt wird leidenschaftslos abgeschildert. Ob damit ein Ausblick einhergeht, die Erwartung eines hoffnungsvollen Kommenden? Das Kommende als Heilung des zwischenmenschlichen Autismus‘, die Erlösung aus der individuellen Resignation? Als Aussicht auf Behausung? Gewiss nicht.  „Diese sanfte Stunde, dieser behagliche Raum, dieser Tod. Denn das alles, alle Teller, Dinge, Geräte, Schalen illustrierten, was nicht mehr existierte; es waren Bruchstücke aus der Vergangenheit, Scherben eines verschwundenen Ganzen.“ Das Zitat stammt aus James Salters Roman „Lichtjahre“ und bringt, wie von Wunderhand geleitet, Hoppers Zustandsbeschreibung des amerikanischen Mittelklasseleben auf den Punkt. Alles zu haben, aber doch nichts. Scherben eben eines verschwundenen Ganzen. Hoppers Bilder entsaften die Verheißung gemeinsamer Glücksmomente und entlarven sie als Illusion. Wenn man sich etwas genauer mit seiner Biographie und derjenigen seiner Frau Josephine beschäftigt, bekommt man einen etwas klareren Blick für einige seiner Motive, die er wohl aus den Abgründen seiner Ehe schöpfte und seiner kühlen und leidenschaftslosen Strenge in Liebesdingen. In Bilder gebannte Wirklichkeit der Seelenzustände. Plakativ, wuchtig, nicht vielsagend, sondern Alles sagend. Allegorie und Fabel. Klar gezeichnet, handlungslos, aber gerade dadurch die Dynamik erzählter Geschichten gewinnend. Äußerer Schein, der mit dem inneren zusammenfällt. Eine Art Werbekampagne emotionaler Zurückgenomenheit und gar die Blaupause für das Verschwinden der Emotion. Virginia Woolf meinte einmal, dass für sie die seelischen Innenräume bei der Gestaltung ihrer Romane wesentlich seien. Das seelische Geschehen, das Verknüpfen von Assoziationen, die Reflexionen und Sinneswahrnehmungen und Gefühle. Der intrinsische Blick nach Innen. Hopper schöpft aus seinem Inneren, welcher Künstler tut das nicht. Was er jedoch zutage fördert, ist bereits abgestorbene Emotion, ihre Verhärtung und ihre Versteinerung. Insofern sind die Bilder wahrhaftig, auch wenn man sich als Betrachter eine Melancholie wünschte, einen beschwichtigenden Schleier, der sich gnädig über das herausgeschürfte Todgeborene lege. Virgina Woolf sagt: „Es gibt keinen Arm, an den wir uns klammern können, wir gehen allein. Es gibt nur eine Beziehung: zur ganzen Wirklichkeit, nicht nur zu den Menschen. Die Dinge sind sie selber, unverstellt, auch die Menschen müssen sie selber sein und den anderen so gelten lassen, wie er ist.“ Bei Hopper haben sich die Menschen selbst zu Dingen degradiert. Sie lassen die anderen Menschen nur als Dinge sein. Es gibt kein Netz zwischenmenschlicher Beziehungen mehr, das halten würde, auffangen könnte. Das ist das große Problem unserer Zeit und Hopper hat es sichtbar gemacht, es zur Aufgabe seiner Malerei gemacht. Schonungslos, mit dem kalten Blick der Vivisektion. Aus der menschlichen Einsamkeit macht er kein Geheimnis mehr. James Salter: „Wenn ich nur Mut hätte. Wenn ich Glauben besäße. Wir retten uns über die Zeit, als wäre das von irgendeiner Bedeutung und immer auf Kosten anderer. Wir horten uns. Wir haben Erfolg, wenn die anderen scheitern, wir sind klug, wenn sie dumm sind, und wir ziehen weiter, klammern uns fest, bis keiner mehr da ist.“ In Hoppers Bildern sind sie alle verschwunden. Nicht weitergezogen, nur verschwunden. Und keiner klammert sich fest. Die Liebe geht nicht in Berufung. Enttäuschung ist raffgierig. Wir sind allein.

 

Edward Hopper - Solitude

Edward Hopper – Solitude

 

Edward Hopper - Moneghan Lighthouse

Edward Hopper – Moneghan Lighthouse

 

Edward Hopper - House At Dusk

Edward Hopper – House At Dusk

 

Edward Hopper - Hills, South Truro

 

 

 

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21 comments

  1. Hallo Achim,

    danke fuer diese gelungene Einfuehrung in die Kunst Edward Hopper’s. Von den Bildern, die Du hier vorstellst, gefallen mir „House by the Railroad“ und „Solitude“ am besten.

    Zur Besiedlungsgeschichte Amerikas, die Du hier ansprichst: meiner Meinung nach wirkt die, angefangen von einem strengglaeubigen Puritanismus ueber die aggressive Expansion im Drang nach Westen bis hin zur (Ueber)betonung sowohl der Meinungsfreiheit als auch des Rechts auf Selbstverteidigung auch heute noch nach, und man kann die USA in all ihren positiven und negativen Facetten nur verstehen aus dieser Geschichte heraus.

    Hab‘ einen schoenen Restsonntag,

    Pit

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    • Vielen Dank für deinen Kommentar, lieber Pit. Das heutige Amerika, seine Mentalität, scheint tatsächlich noch nicht über die von dir angesprochenen ethisch-moralischen Fundamente hinausgekommen zu sein: Sendungsbewußtsein, Patriotismus, Puritanismus, Prüderie und Expansionsdrang sind nach wie vor die entscheidenden Schmiermittel, die den Motor am Laufen halten.

      Liebe Grüße

      Achim

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  2. Was Sie eine Annäherung betiteln, ist in Wahrheit ein tiefer Blick in eine Bilderwelt, die eigentlich keine Worte in sich trägt, sondern abgrundtiefstille Einsamkeit. Annäherung? Sie werfen Ihre Leser mittenmang hinein und wir ergeben uns gern diesem Strudel. Danke dafür und einen schönen Sonntag Ihnen wünscht Ihre Frau Knobloch.

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    • Schön zu hören, dass Sie sich in diesen Strudel freiwillig einließen, Werteste. Hoppers Bilder konstatieren die Einsamkeit als innere Haltung, ohne jede Wertung. Das macht sie einerseits zeitlos, andererseits geben sie auch Zeugnis ab über Zeitgeschichte. Diese Ambivalenz ist der Grund, warum ich mich anihnen nicht sattsehen kann.

      Ihr

      A.S.

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  3. Tiefe Worte zu Bildern, die mich immer wieder sprachlos machten/machen. Vielen Dank dafür. Lieben Gruß. Melanie

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  4. Edward Hopper…kannte ich bislang aus einigen seiner Bilder und es ist schon einige Jahre her, dass ich diesen Kunstband las und betrachtete. Hoppers Bilder wirkten kalt und befremdlich und seltsam künstlich, wie sorgsam nachgezeichnet auf mich und was ich las, war zu dürftig, um es besser verstehen zu können.
    Der Nachhall des Großenganzen im unbeseelten Beziehungsgefüge der Menschen in den Dingen und das Unbeteiligte, das leere Gefühl in einem beseelten besseren Empfindenwollen?
    Dennoch hatte ich auch idyllische Gedanken in den weichen Farben der verlassenen Landschaften, bewohnt von Einzelhäusern.
    Ich kenne noch zu wenige Bilder, ich weiß noch zu wenig…aber danke für diesen Text, der half mir sehr weiter, ich finde ihn echt umwerfend geschrieben, das Lesen machte große Freude😊

    Liebe Sonntagsgrüße von der Karfunkelfee

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    • Das mit den idyllischen Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Aber nur bei den Bildern, die ganz ohne Personen daherkommen. Ich halte mich für einen Soziopathen, insofern sind die „menschenleeren“ Bilder für mich auch die anziehensten. Haus und Landschaft als Rückzugsorte, in die hinein man verschwinden kann.

      Liebe Grüße

      Achim

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      • Soziopath? Das ist starker Tobak. Ich bin Mommy’s little monster, das ist so etwas Ähnliches wie ein Soziopath…es ist nur blumiger…
        Einer der um sich von sich weiß? Der kann…ganz viel…
        Es ist schwer. …es ist zweifelnd, es ist , offen und wie die Drei C beim Schach: Carefully, carefully, carefully…das ist mein Rezept…bevor ich in den Rubens gehe, obwohl der Raum vor fülligen Damen und bärtigen feiernden Herrenbeinahe platzt, so voller Menschen ist er,..
        Auch suche ich die Gesellschaft der Anna Achmatowa, weil ich sie wunderschön finde.
        Ab und zu brauch ich Edward Hopper-Häuser.
        Doch ich weiß, dass verlassene Häuser nach einer Gesellschaft förmlich bitten können. Die abblätternde Tapete sagt: Streiche mich, das kaputte Fenster säuselt: Carglass repariert…
        Solche Häuser wirken traurig.
        Edwards Häuser sehen sehr picobello aus, wie seine Bilder.
        Als sei alles nochmal sauber gemacht worden vor dem Verlassen…
        Das ist es, was sie mir unheimlich und kalt erscheinen lässt…nicht alle, einige.
        In so einer sauberen leeren Welt, frisch verlassen, mit aller Sorgfalt…wie lange kann ich dort sein?
        In den verlassenen Häusern spielen alte Echos Räuber und Gendarm mit Dir.
        Selbstgespräche sind auf Dauer auch nicht das Wahre.
        Aber hinausgehen und jemand besuchen gehen – das wäre etwas…ich würde in jedes Haus ein Männeken malen und lauter Brückenwege und sowas…
        Aber ich kann ja auch nicht malen.
        Ach, Achim…😊
        Danke.
        Offen, toll…

        Liebe Grüß‘, und ein paar Krause Gedankengänge, die herumhoppern von Mommy’s Little Monster😎✨

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  5. Ich danke herzlich für diesen ergreifenden und augenöffenden Beitrag betreffend die Kunst Edward Hoppers‘ und mir wird wieder einmal klar wie weit wir Menschen es doch gebracht haben. Auch ich kann sagen, dass trotz allem, die oberen Bilder und Solitude ein Wohlgefühl in mir hervorrufen.

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    • Wohlgefühl, ganz richtig. Haus und Landschaft, die nichts von mir wollen. Die eine Einladung aussprechen, es einmal mit der vollkommenen Isolation und Abgeschiedenheit zu versuchen, so als Lebensentwurf.
      Danke für deinen Kommentar, liebe Martina.

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  6. Toll! Hopper zählt zu meinen Lieblingsmalern, den ich immer wieder neu entdecke. So auch heute hier bei Dir. Es gefällt mir sehr, wie Du ihn siehst.

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  7. Sehr schöner poetischer Artikel. Aber Vorsicht mit zuviel Einsamkeit und Seelenlosigkeit. Hopper selbst hat sich dazu abwehrend geäußert. Siehe dazu mein Beitrag zu Mark Strand. Habe dein Blog erst heute gefunden, sehr gute Adresse. Viele Grüße

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    • Danke für deinen Hinweis auf Mark Strand, der mir bislang nicht bekannt war, den ich lesen werde aufgrund deines Beitrags auf deiner Blogseite.
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar und deinen Blog werde ich gerne „im Auge“ behalten.

      gruß

      Achim

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  8. Eine sehr schöne, persönliche Annäherung. Ja, manchmal denke ich mir bei Hoppers Bildern auch, die Personen seien Dinge, gehörten zum Interieur, ein weiteres Möbel in ihrer Erstarrung. Daraus spricht eine grenzenlose Einsamkeit. Aber gerade dies unterscheidet den Menschen vom Ding: Ein Tisch ist ein Tisch ein Tisch und fühlt sich nicht einsam. Hast Du „Shirley“ gesehen? http://www.spiegel.de/kultur/kino/shirley-der-maler-edward-hopper-in-13-bildern-von-gustav-deutsch-a-987514.html

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  9. hopper – ein gigant. schön, ihn hier bei dir zu treffen, achim.
    pegagrüße!

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  10. Ja, ein Gigant, das ist er. Lieben Dank für deinen Kommentar.

    Gruß

    Achim

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