Klimpergeld

Das Klimpergeld des Abschieds, geworfen in die Hitze einer wunden Nacht. Als Probe, nach Exempel gierend, mit dem Siegel eines Scheiterns auf zweier blanker Stirn. Kam das Zittern und das Lauern, weil wir uns überwarfen, an Leib und Geist, deren Nacktheit jede Aussicht kritisch übersteigt? Das kleine Geld, ich schenk es dir zurück. Ist es doch falsch gemünzt in Mancherlei. Da Sehnsucht nie nach Sehnsucht Ausschau hielt, sie niemand zwang zu sein, so wunderts mich, dass sie bei mir vorausgesetzt. Und weiter Wunder über den Versuch, sie sich nur aufzupropfen. So dass der Lohn für Zwischenmenschen, einander Kamerad zu sein, sich nicht mehr zahlen lässt.

25 Kommentare

        1. In der Tiefe meines idealistischen Herzens gibt es als Vorstellung natürlich kein Lohn, keine Rendite, keine Investition. Da umfasst die Liebe, wenn Sie so wollen, nur das Geben. Vom Nehmen ist dort keine Rede.

          Schönen Sonntag

          Achim

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  1. Ich habe diesen Beitrag am Samstag mehrmals gelesen und heute wieder aufgerufen. Ich liebe diesen Beitrag, nur frage ich mich ernsthaft, ob ich das gleiche Verständnis habe, wie meine lieben Mitblogger. Zumindest lese ich das aus den anderen Kommentaren. … Als Probe, nach Exempel gierend, mit dem Siegel eines Scheiterns auf zweier blanker Stirn.
    Wundervoll!!! Oder es fehlt mir das nötige Hintergrundwissen. Was aber sehr gut ist … der Geist bleibt frei. Bitte noch mehr davon.

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  2. Unterschiedliche Währungen, galoppierende Inflationen, Wechselkurse. Nie bekommt man im Gegenwert heraus, was man investiert hat, im Nachhinein. Nicht umsonst (doppeldeutig) steht der einzufordernde Betrag dem Kleingedruckten, den Geschäftsbedingungen am Nächsten. Ich gab Dir (wohlgemerkt immer in der Rückschau).

    Kostenvoranschläge sind etwas für Handwerker.

    Mein Kommentar ist wahrscheinlich nicht zu verrechnen mit dem sehr anregenden Beitrag, der ihm voranging.
    Freundlichst (schuldig bleibend)
    Ihr Herr Hund

    P.S. Danke für’s Fan-Sein.

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        1. Ich sehe keine Probleme, ich sehe Ansichten, Anregungen, ich sehe Wunsch nach Einlaß und Austausch. Das ist mehr, was ich mir wünschen konnte, als ich hier anfing. Insofern bin ich es zufrieden, ganz so, als hätte ich eine schokoladige Köstlichkeit schnabuliert.

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