Bleibe, weil ich dir mehr bin als zu wenig 

oder fast so viel, wie es dem Gelingen trauter Nächte nutzt. 

Sie sind leichtfüßig und unbekümmert, rasch wie Echsenzungen, 

wie träges Sirren deines Atems. 

Die bare Münze ist die Nacht, in der dich niemand zwang, dich anzulehnen. 

Wenn ich Frost an deinen Füßen konstatierte, du magst es mir verzeihen.
Ich nehme es als Probe darauf, uns keinen Strick zu drehen im Genießen, 

und keinem Ernst je abgeneigt zu sein. 

Der Rest der Tage wird nur in Stimmen sein, die uns kein Lied mehr singen und der Wahrheit spotten.

© Achim Spengler

Achim Spengler
Achim Spengler

Hier finden Sie Beiträge zur britischen und amerikanischen Literatur, zur Geschichte Großbritanniens und Irland. Auch Betrachtungen zur Philosophie kommen nicht zu kurz. Sie können mich aber auch zu Reisen nach Irland, England, Wales und Schottland begleiten.

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mickzwo
mickzwo
8 Jahre zuvor

Liebe ist immer hilflos.

Achim Spengler
8 Jahre zuvor
Reply to  mickzwo

Das ist sie, ja.

Pagophila
8 Jahre zuvor

Wie schön…

Achim Spengler
8 Jahre zuvor
Reply to  Pagophila

Danke dir, liebe Pago ….

Ulli
8 Jahre zuvor

was für eine feine Einladung zu bleiben! danke dir für diese Zeilen

herzliche Grüsse Ulli

Achim Spengler
8 Jahre zuvor
Reply to  Ulli

Gern geschehen, liebe Ulli.

Gruß

Achim

maribey
8 Jahre zuvor

Sehr schön! Es gibt Silben, die sind so fein, die möchte ich mehrmals lesen… so wie gerade die deinen.

Achim Spengler
8 Jahre zuvor
Reply to  maribey

Das freut mich jetzt sehr, liebe Maribey.

Candy Bukowski
8 Jahre zuvor

Toll. Ganz, ganz feine Wortbilder. Klasse, danke fuer den Genuss.

Achim Spengler
8 Jahre zuvor

Ein Lob aus solch berufenem Mund … you made my day 🙂

jtaelling
8 Jahre zuvor

Ich möchte nicht behaupten, dass ich alles verstehen, aber ich mag das Spiel der Worte, den Rhythmus und daher die Melodie.

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