Bleibe

Bleibe, weil ich dir mehr bin als zu wenig oder fast so viel, wie es dem Gelingen trauter Nächte nutzt. Sie sind leichtfüßig und unbekümmert, rasch wie Echsenzungen, wie träges Sirren deines Atems. Die bare Münze ist die Nacht, in der dich niemand zwang dich anzulehnen. Wenn ich Frost an deinen Füßen konstatierte, du magst es mir verzeihen.
Ich nehme es als Probe darauf, uns keinen Strick zu drehen im Genießen und keinem Ernst je abgeneigt zu sein. Der Rest der Tage wird nur in Stimmen sein, die uns keine Lied mehr singen und der Wahrheit spotten.

© Achim Spengler

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