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Genug


Genug.
Das Herz ist müde
und Sinne welken
Geduld ist aufgeopfert
und Ränke pflanzen
sich nicht fort.
 
Das Recht macht keinen sehend
wenn er es blind mißbraucht
ich habe es gebrochen
so mach es wieder heil
ich schenk dir Uhren
bis die Zeit gelingt
und Zeit sich nicht mehr auffrißt
nur mit Zeit.
 
Ein Lächeln was verklärt
dann närrisch grinst.
 
Ich bin kein Stab
der hier zu brechen hätte
obwohl ich’s tat
die Wunden die ich riß
sie heilen doch
den Balsam, den ich strich
verreib.
Es ist so spät
und spät darf niemand sein.
(Achim Spengler)

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Categories: Lyrik

1 comment

  1. Wow….Gänsehaut!! Mein Lieber…ich bewundere Dein Talent und Dein unendliches Wissen!! Thanks! D.

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