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Etwas über Reichtum

Ab einer bestimmten Summe Geldes und den sich daraus anhäufenden materiellen Gütern, nimmt der Grenzwert des Zuwachses zusätzlichen Glückes ab. Dieser Umstand wurde per Interview einiger Wohlbetuchter ans Licht gezerrt und verschafft mir ein aufständisches Glücksgefühl. Nichts ist umsonst, auch wenn alles umsonst zu sein scheint. Der Bürde materiellen Reichtums enthoben, beschäftige ich mich weiterhin mit den kleinen immateriellen Wonnen des Lesens, der Neu- und der Wissbegierde. Und doch, etwas über den konkreten Betrag des Geldes zu erfahren, bei dem die Kurven zurück ins Unglück stürzen, darüber hätte ich schon gerne etwas gewusst. Ich muss aufpassen, dass meine Neugierde diesem blinden Fleck des Wissens fernbleibt. Mit Oscar Wilde zu sprechen: „Es fällt mir schwer, auf dem hohen Niveau meines blauen, chinesischen Porzellans zu leben.“

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